Datei- und Anwendungsserver
Gemeinsame Ablage über SMB, Benutzer und Rechte zentral in einer Domäne (Active Directory oder Samba), dazu die Branchensoftware mit ihrem Datenbankdienst. Der Normalfall in Betrieben mit mehreren Arbeitsplätzen.
Ein Server ist kein besonders großer PC. Er ist ein Gerät, das läuft, wenn niemand hinschaut, und das merken lässt, wenn etwas nicht stimmt, bevor es zum Ausfall kommt.
Gemeinsame Ablage über SMB, Benutzer und Rechte zentral in einer Domäne (Active Directory oder Samba), dazu die Branchensoftware mit ihrem Datenbankdienst. Der Normalfall in Betrieben mit mehreren Arbeitsplätzen.
Ein Gerät, dessen einzige Aufgabe die Sicherung ist, vom übrigen Netz getrennt und mit schreibgeschützten Snapshots, damit ein Verschlüsselungstrojaner es nicht mit erwischt. Mehr dazu bei den besonderen Lösungen.
Mehrere Maschinen auf einem Wirt, sauber voneinander getrennt, unter Proxmox VE oder Hyper-V. Spart Geräte, Strom und Platz, und eine kaputte Maschine ist aus dem Snapshot in Minuten wieder da, statt in Stunden neu aufgesetzt zu werden.
Zwei Knoten mit gespiegeltem Speicher und einem Cluster-Manager darüber: Fällt einer aus, übernimmt der andere, ohne dass jemand eingreift. Für Betriebe, in denen Stillstand teurer ist als die zweite Maschine.
Nicht jeder. Bei drei Arbeitsplätzen, die hauptsächlich Dokumente teilen, reicht oft ein NAS, günstiger in Anschaffung und Betrieb, und für diesen Zweck völlig ausreichend.
Ein Server wird dann sinnvoll, wenn eine Branchensoftware ihren Datenbankdienst braucht, wenn Benutzer und Rechte zentral in einer Domäne verwaltet werden sollen, oder wenn mehrere Maschinen parallel laufen müssen. Dazu gehören zwei Zahlen, die Sie mir nennen sollten: wie lange der Betrieb ohne dieses System auskommt und wie viel Arbeitszeit im schlimmsten Fall verloren gehen darf. Aus der ersten ergibt sich, ob ein oder zwei Geräte nötig sind, aus der zweiten, wie eng die Sicherungen getaktet werden.
Diese Einschätzung mache ich vorab und ohne Verkaufsdruck. Sie bekommen von mir keinen Server, weil er teurer ist.
Erzählen Sie mir von Ihrem Betrieb: wie viele Arbeitsplätze, welche Software, wie kritisch ein Ausfall wäre. Daraus ergibt sich, was Sie brauchen.