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HA-Linux mit Domäne

Machen Sie Ihren Betrieb unabhängig von Windows

Zentrale Anmeldung, Dateiserver und Rechteverwaltung laufen auf Linux, ohne Zugriffslizenz je Mitarbeiter. Und weil die Umgebung hochverfügbar gebaut ist, dürfen von fünf Servern vier ausfallen, ohne dass im Betrieb jemand etwas davon merkt.

Nahaufnahme mehrerer Servereinschübe mit Laufwerksschächten

Zwei Gründe, den Serverraum umzustellen

Der Kostenpunkt ist der offensichtliche: Bei Windows zahlen Sie den Server und danach für jeden, der darauf zugreift, und beides erneut bei der nächsten Version. Der zweite Punkt wiegt auf Dauer schwerer. Sie entscheiden selbst, wann aktualisiert wird und was auf Ihren Servern läuft, statt einem Zeitplan zu folgen, den jemand anderes festlegt. Ihre Windows-Arbeitsplätze binden Sie trotzdem an, wie gewohnt — die Unabhängigkeit gilt für den Serverraum, wo sie zählt, und zwingt niemanden im Büro zu einer Umstellung.

Die Einzelteile dafür gibt es seit Jahren. Eine Samba-Domäne unter Linux: gelöst. Verteilter Speicher über mehrere Knoten: gelöst. Dienstübernahme beim Ausfall eines Knotens: gelöst. Was es nicht gibt, ist die Verbindung dieser drei zu einem System, das sich als Ganzes betreiben und warten lässt. Wer sie zusammenbaut, verbringt viel Zeit an den Stellen, an denen die Teile nicht zueinander passen. Ich habe ein Jahr daran gearbeitet.

Herausgekommen ist eine Umgebung, in der jeder Server dieselben drei Rollen ausfüllt: Er ist Verzeichnisdienst für die Anmeldung, Dateiserver für die Arbeitsdaten und zugleich ein vollständiges Replikat des Datenbestandes. Es gibt keinen Knoten, der wichtiger wäre als die anderen, und deshalb auch keinen, dessen Ausfall den Betrieb anhält. Fällt einer weg, arbeiten die übrigen weiter. Fallen vier weg, arbeitet der fünfte weiter.

Darunter liegt eine Speicherschicht, die dasselbe Prinzip fortsetzt: zwei NAS-Geräte mit mindestens einfacher Ausfallsicherung, jeder Server zusätzlich mit gespiegelten Platten. Eine defekte Festplatte ist damit kein Vorfall, sondern ein Wartungsauftrag, der bis zum nächsten Termin warten kann.

  • Jeder Knoten kann alles. Verzeichnisdienst, Dateiserver und Datenreplikat in einer Maschine, statt auf drei verteilt, von denen jede einzeln ausfallen kann.
  • Windows und Linux an derselben Anmeldung. Ein Konto, ein Passwort, gültig auf jedem Arbeitsplatz, unabhängig vom Betriebssystem.
  • Ausfall ohne Umschaltpause. Die Arbeitsplätze wenden sich an den nächsten erreichbaren Knoten. Für den Anwender bleibt der Dateipfad derselbe.
  • Doppelter Speicher dahinter. Zwei NAS-Geräte mit Ausfallsicherung, dazu gespiegelte Platten in jedem einzelnen Server.
  • Wartung im laufenden Betrieb. Updates gehen Knoten für Knoten, ohne dass jemand abends bleiben oder das Wochenende opfern muss.
  • Keine Lizenz je Nutzer. Die Grundlage ist quelloffen. Was Sie bezahlen, ist die Hardware und meine Arbeit, nicht ein Zugriffsrecht, das sich mit jedem neuen Mitarbeiter verteuert.
Schaubild der Hochverfügbarkeitslösung: zwei Domaincontroller, drei über Gluster-FS gespiegelte Fileserver unter dem Cluster-Manager Pacemaker und zwei TrueNAS-Systeme für die Sicherung

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Häufige Fragen

Was mich zur Linux-Domäne oft gefragt wird

Müssen unsere Arbeitsplätze dann auch auf Linux umgestellt werden?

Nein. Ihre Windows-Arbeitsplätze binden Sie an wie gewohnt, mit denselben Anmeldedaten und denselben Netzlaufwerken. Die Unabhängigkeit gilt für den Serverraum, wo sie zählt, und zwingt niemanden im Büro zu einer Umstellung.

Was spart eine Linux-Domäne gegenüber Windows Server?

Bei Windows zahlen Sie den Server und danach für jeden, der darauf zugreift — und beides erneut bei der nächsten Version. Diese Zugriffslizenz je Mitarbeiter entfällt. Auf Dauer schwerer wiegt aber der zweite Punkt: Sie entscheiden selbst, wann aktualisiert wird, statt einem fremden Zeitplan zu folgen.

Was passiert, wenn ein Server ausfällt?

Nichts, was im Betrieb jemand merkt. Jeder Knoten ist zugleich Verzeichnisdienst, Dateiserver und vollständiges Replikat des Datenbestandes — es gibt keinen Server, der wichtiger wäre als die anderen. Von fünf Servern dürfen vier ausfallen, der fünfte arbeitet weiter.

Und wenn eine Festplatte kaputtgeht?

Dann ist das ein Wartungsauftrag, kein Vorfall. Unter den Servern liegt eine Speicherschicht aus zwei NAS-Geräten mit Ausfallsicherung, jeder Server hat zusätzlich gespiegelte Platten. Der Tausch kann bis zum nächsten Termin warten.

Klingt das nach Ihrem Fall?

Ob sich die Umstellung für Ihren Betrieb rechnet, hängt an der Zahl der Arbeitsplätze und daran, was heute im Serverraum steht. Beides lässt sich in einem Gespräch klären.