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Neues Notebook, neuer PC, startklar übergeben

Ein neuer Rechner ist ab Werk startklar, aber nicht fertig eingerichtet. Wie beim Neuwagen: Er fährt vom Hof, aber Sitz, Spiegel und Navi stellt erst jemand ein. Ich übergebe Ihnen das Gerät so, dass es sicher und aktuell ist, Ihre Daten darauf sind und die Programme laufen. Sie schalten ein und arbeiten weiter.

Neuer Rechner am Schreibtisch beim ersten Start, auf dem Bildschirm die Einrichtung von Windows (mit KI erzeugtes Bild)
Was dazugehört

Was zu einer ordentlichen Ersteinrichtung gehört

Fünfzehn Schritte, ungefähr in dieser Reihenfolge. Was davon Sie brauchen, besprechen wir vorher. Nicht jedes Gerät braucht alles.

  • Hardware anschließen und prüfen. Monitor, Tastatur, Maus, Netzwerk, Strom, Drucker: alles angeschlossen und auf Funktion getestet.
  • BIOS/UEFI nach Bedarf. Datum und Uhrzeit, Bootreihenfolge, Secure Boot, TPM, Virtualisierung, XMP/EXPO, Lüfterkurve, Wake-on-LAN, soweit das Gerät es anbietet. Bei Bedarf ein BIOS- oder Firmware-Update.
  • Windows-Grundeinrichtung. Sprache, Zeitzone, Tastatur, Netzwerk, Microsoft-Konto oder lokales Konto nach Ihrem Wunsch, Benutzername, Passwort und PIN, dazu die ersten Datenschutzfragen, die Windows schon beim Start stellt.
  • Datenträger sinnvoll aufteilen. Etwa System und Daten getrennt, die Wiederherstellungspartition bleibt erhalten.
  • Updates und Treiber. Windows Update so lange, bis nichts mehr kommt. Danach die Treiber des Herstellers für Chipsatz, Grafik, Audio, WLAN/LAN und Zubehör.
  • Sicherheit und Backup. Defender und Firewall prüfen, Wiederherstellungspunkte und Notfallmedium anlegen, eine Datensicherung einrichten, die von Anfang an läuft. BitLocker nach Ihrem Wunsch, der Wiederherstellungsschlüssel kommt an einen sicheren Ort.
  • Datenschutz. Werbe-ID, Standort, Kamera, Mikrofon, Aktivitätsverlauf, personalisierte Werbung und Feedback durchgehen, Diagnosedaten auf das Minimum, die Telemetrie so weit ab, wie Windows es zulässt.
  • Ballast entfernen. Testversionen, Werbeprogramme und Spiele des Herstellers ebenso wie Windows-Apps, die Sie nicht brauchen. Der Rechner wird schlanker und übersichtlicher.
  • Programme und Lizenzen. Browser, Office, PDF- und Packprogramm, Ihre Fachanwendungen. E-Mail-Konten in Outlook oder Thunderbird. Lizenzen geprüft und notiert.
  • Daten vom alten Gerät. Dokumente, Fotos, E-Mails mit allen Ordnern und Kontakten, Lesezeichen, gespeicherte Zugänge und, wo es geht, Programmeinstellungen.
  • Benutzer und Rechte. Ein Konto für die Verwaltung, eines für den Alltag, auf Wunsch Kinderkonten mit Jugendschutz. Im Betrieb: Aufnahme in Ihre Domäne mit Benutzern, Rechten und Netzlaufwerken.
  • Einrichten, wie Sie es mögen. Startmenü, Taskleiste, Energieoptionen, OneDrive und Cloud-Abgleich, Standardprogramme und Drucker.
  • Funktionstest. WLAN, LAN, Ton, Kamera, USB, Bluetooth, Drucken, Standby und Neustart. Was nicht auf Anhieb geht, wird hier gefunden und nicht erst bei Ihnen.
  • Aufräumen zum Schluss. Temporäre Dateien, Update-Reste, Papierkorb und Browser-Zwischenspeicher. Die Spuren der Einrichtung verschwinden.
  • Übergabe und Unterlagen. Zugangsdaten, Lizenzschlüssel und Hinweise zur Sicherung schriftlich, dazu eine kurze Einweisung. Auf Wunsch TeamViewer QuickSupport auf dem Desktop, für Hilfe ohne Anfahrt.

Auch für das alte Gerät: Auf Wunsch lösche ich es anschließend sicher, sodass es weitergegeben oder entsorgt werden kann, ohne dass Ihre Daten mitgehen. Ein Löschen im Papierkorb reicht dafür nicht.

Typische Fälle

Was dabei am meisten wert ist

Der Umzug Ihrer Daten

Nicht nur der Ordner „Dokumente". Auch das, was Programme an versteckten Stellen ablegen: Mail-Archive, Vorlagen, Kontoauszüge, Spielstände. Genau hier geht beim Selbermachen am meisten verloren.

Die Stunden, die Sie sparen

Ein neues Gerät vollständig einzurichten kostet einen halben Tag, wenn man es kennt, und ein Wochenende, wenn nicht. Bei mir ist es eine überschaubare Position auf der Rechnung.

Jemand, den Sie fragen können

Windows 11 sieht anders aus als Windows 7. Bei der Übergabe zeige ich Ihnen die Stellen, an denen Sie sonst suchen würden, und danach dürfen Sie anrufen.

So läuft es ab

So läuft die Übergabe

Beide Geräte bereitlegen

Ich brauche das alte und das neue Gerät zusammen, nur so kommen wirklich alle Daten mit. Am besten mit Zugangsdaten, soweit vorhanden.

Einrichten und übertragen

Der eigentliche Teil, meist ein bis drei Stunden. Mit viel Daten und vielen Programmen auch länger. Vor Ort bei Ihnen oder bei mir in der Werkstatt.

Gemeinsam durchgehen

Wir schauen zusammen, ob alles da ist, wo es hingehört. Erst dann ist die Sache für mich abgeschlossen.

Warum „einfach auspacken" nicht reicht

Technisch kommt man nach dem Auspacken meist schnell ins Windows und kann die ersten Dinge erledigen. Was dabei fehlt, merkt man erst später: Updates und Treiber sind nicht aktuell, der Datenschutz steht auf den Vorgaben des Herstellers, eine Sicherung gibt es nicht, und die eigenen Daten liegen noch auf dem alten Gerät.

Die Folgen kommen nach und nach: Der Rechner wird langsam, der Drucker will nicht, eine Sicherheitslücke bleibt offen, oder Daten sind weg, weil sie nie gesichert wurden. Eine ordentliche Ersteinrichtung erspart Ihnen das, einmal gemacht, von Anfang an.

Häufige Fragen

Was mich zum neuen Gerät oft gefragt wird

Werden alle Daten vom alten Rechner übernommen?

Ja: Dokumente, Fotos, Downloads, E-Mail-Konten mit allen Ordnern und Kontakten, Browser mit Lesezeichen und gespeicherten Zugängen. Sie schalten das neue Gerät ein und finden alles dort, wo Sie es gewohnt sind.

Was passiert mit der vorinstallierten Software?

Die fliegt raus. Testversionen und Werbeprogramme des Herstellers ebenso wie Windows-Apps, die Sie nicht brauchen. Danach gehe ich die Datenschutzeinstellungen durch und schalte die Telemetrie so weit ab, wie Windows es zulässt.

Wie lange dauert es, einen neuen PC einzurichten?

Meist ein bis drei Stunden. Mit einer großen Datenübernahme und vielen Programmen auch länger. Einen Teil davon nehmen die Windows-Updates ein, die so lange laufen, bis keine mehr kommen.

Brauche ich für Windows ein Microsoft-Konto?

Nein, auf Wunsch richte ich ein lokales Konto ein. Das hat Vorteile: Die Anmeldung funktioniert auch ohne Internet, Ihr Passwort bleibt auf dem Gerät, und Dokumente, Bilder und Desktop wandern nicht ungefragt in OneDrive. Ist das Microsoft-Konto einmal gesperrt oder gehackt, bleibt Ihr Rechner davon unberührt. Store, OneDrive oder Office können Sie trotzdem nutzen, die Anmeldung erfolgt dann nur im jeweiligen Programm.

Soll ich BitLocker einschalten?

Beim Notebook rate ich eher dazu: Geht es verloren, kommt niemand an Ihre Daten. Beim Rechner, der fest im Büro steht, hängt es am Einzelfall. Wichtig ist in jedem Fall der Wiederherstellungsschlüssel: Ohne ihn bleiben die Daten etwa nach einem Hardwaretausch gesperrt. Viele neue Geräte verschlüsseln übrigens schon ab Werk, dann prüfe ich, wo dieser Schlüssel liegt.

Können Sie das neue Gerät in unsere Firmendomäne aufnehmen?

Ja, mit Benutzern, Rechten und Netzlaufwerken. Der Mitarbeiter meldet sich danach mit seinem gewohnten Konto an und findet seine Ablagen vor.

Klingt das nach Ihrem Fall?

Neues Gerät gekauft oder noch am Überlegen? In beiden Fällen lohnt der Anruf, vor dem Kauf berate ich Sie gern, welches Gerät wirklich passt.